Reputation Rescue Blog

Kommunikations- und PR-Backup für den Krisenfall

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Am Dienstag knallen die Korken!

Freitag, 19. Dezember 2008 von Peter Metzinger

Unser erster Kunde, der bei uns ein Alltags-Abo buchte, hat gestern bekannt gegeben, das befristete Abo in ein unbefristetes umzuwandeln - ein schönes Kompliment, das beweist, dass unser Geschäftsmodell funktioniert.

(Alltags-Abo bedeutet, dass wir für den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Bereitschaftsdienst für Krisenkommunikations-Einsätze, also. Und zwar mit einem erfahrenen Team, dessen Zusammensetzung im Vorfeld definiert wurde. Man kann sich bei uns quasi dagegen versichern, in Krisen nicht genügend Kommunikationspersonal zu haben. Das Abo könnte auch als Mitgliedschaft in einem Pool bezeichnet werden, der sich die Kosten für den Bereitschaftsdienst teilt. So wird der Bereitschaftsdienst für alle finanzierbar.)

Bezeichnend ist, dass dieser Kunde eigentlich Klient einer anderen Agentur ist, von 4C business campaigning GmbH. Diese wird den Kunden auch weiterhin bei der Alltags-PR und beim Campaigning betreuen. The Reputation Rescue Company AG übernimmt komplementär dazu das Echtzeit-Monitoring bzw. Alarmsystem und gewährleistet in Momenten überraschender Krisen die sofortige Unterstützung. Der Kunde und beide Agenturen profitieren, weil jeder sich auf seine wichtigsten Stärken konzentrieren kann.

Ein Win-Win-Win-Modell für alle Beteiligten.

P.S. Ergänzend wäre noch zu erwähnen, dass zum Alltags-Abo weitere Dienste gehören, wie zum Beispiel regelmässige Aktualisierungen des Krisenkommunikations-Manuals und die Pflege von Kontakten zu den wichtigsten Medien.

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Barbara Kreyenbühl neue Geschäftsführerin

Montag, 01. Dezember 2008 von Gaudenz Weber

Barbara Kreyenbühl tritt heute, 1. Dezember, als Geschäftsführerin von The Reputation Rescue Company AG an. Sie übernimmt die Geschäftsleitung von Verwaltungsratspräsident Peter Metzinger, der seit der Gründung der Agentur im Juni dieses Jahres die Geschäfte nur vorübergehend und nebenbei leitete. Barbara Kreyenbühl war bisher Leiterin Kommunikation bei der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschafts-Bundes.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Barbara Kreyenbühl eine erfahrene und kompetente Kommunikations-Spezialistin für die Position der Geschäftsführung gewinnen konnten. Mit der Anstellung von Frau Kreyenbühl erfüllen wir einen wichtigen Punkt in unserem Businessplan, der ein moderates aber stetiges Wachstum der Agentur vorsieht. Zudem habe ich eine Mitstreiterin in unserem Büro gewonnen, was die täglichen Aufgaben und arbeiten bekanntlich sehr erleichtert. 

 

Bei der heutigen Begrüssung hat Barbara Kreyenbühl gesagt, dass sie sich auf die neue anspruchsvolle Aufgabe der Geschäftsleitung von The Reputation Rescue Company AG freut. Peter Metzinger wird neben seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident von The Reputation Rescue Company AG weiterhin als Mitglied des Emergency Pools aktiv an der Kundenbetreuung teilhaben. 

 

 

 

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Eine gute Ergänzung zu bestehenden PR-Agenturen

Montag, 01. Dezember 2008 von Peter Metzinger

The Reputation Rescue Company AG ist auf Kurs. Man erkennt das nicht nur daran, dass wir praktisch überall auf grosses Interesse stossen und erste Kunden - in Einklang mit unserem Businessplan - gewinnen konnten. Es setzt sich auch langsam die Erkenntnis durch, dass wir keine Konkurrenz zu bestehenden PR- und Kommunikationsagenturen darstellen.

Im Gegenteil: wir ergänzen deren Angebot sinnvoll. Nicht von irgendwoher überlegen sich gestandene PR-Agenturen, mit uns zusammenzuarbeiten. Sie haben erkannt, dass sie nur mit uns ihren Kunden einen echten 24/7-Service auf Abruf anbieten können. Im Alltag sind sie mit anderen Mandaten ausgelastet, können also nur zulasten eines anderen Kunden im Krisenfall einspringen. Und welche Agentur kann schon dauernd Personal auf Pickett haben?

Wir können das, denn wir haben uns darauf spezialisiert, entsprechende Arbeitsabläufe entwickelt und die Geräte und Infrastruktur, die uns das ermöglichen.

Die Geschichte, wie wir zu unserem ersten Alltags-Abo kamen, zeigt das sehr deutlich. Unter Alltags-Abo – quasi eine Versicherungsprämie für Krisenkommunikation – verstehen wir, dass ein Kunde uns dafür zahlt, in Bereitschaft zu sein, während der Bereitschaftszeit Internet und Medien zu beobachten und bei einer sich ankündigenden Krise sofort Alarm zu schlagen. Ausserdem pflegen wir Medienkontakte, halten uns über den Kunden auf dem Laufenden und aktualisieren sein Krisenkommunikationsmanual. So kennen wir uns im Krisenfall dann auch wirklich aus - mit dem Kunden, seinen Issues und seinen Stakeholdern.

Hier nun die Geschichte:

2007 erstellte meine Agentur 4C business campaigning GmbH ein Campaigning-Konzept für eine (auch) politisch tätige Organisation. Um die Diskretion zu wahren, nenne ich sie hier einfach mal “SBX”. (Unter Campaigning verstehen wir eine Abfolge strategisch geplanter Kommunikations- und Interventionsmassnahmen zur Erreichung eines vorgegebenen Ziels.)  Wie es zum business campaigning® Modell gehört, enthielt das Campaigning-Konzept auch Krisenszenarien mit  entsprechenden Kernbotschaften, Textbausteinen und Handlungsoptionen, um im Notfall auch bei Eintritt des Worst Case noch erfolgreich zu sein.

Mitte September (2008) checkte ich morgens um 07:00 Uhr meine emails, bevor ich zum Flughafen musste. Darunter ein email vom SBX-Geschäftsführer. Er bat mich, einen angefügten Text so schnell wie möglich in eine Medienmitteilung umzuwandeln, eine Gegendarstellung zu einem Online-Artikel zu schreiben und mit den Sonntagsmedien Kontakt aufzunehmen, um herauszufinden, ob kritische Berichte geplant seien. Er sei unterwegs nach Bern, könne das nicht selbst tun und habe sonst auch gerade niemanden, der einspringen könne. (Im erwähnten Online-Artikel stellte ein prominenter politischer Akteur Forderungen, deren Umsetzung die Existenz von SBX bedroht hätten.) Bei 4C business campaigning GmbH hätte niemand einspringen können, ohne einen anderen Kunden im Stich zu lassen. Also sprangen Gaudenz Weber und ich ein.

Im Taxi zum Flughafen schickte ich Gaudenz Weber von meinem iPhone aus das Campaigning-Konzept. Während ich im Flugzeug sass, schrieb er mit Hilfe der vorformulierten Kernbotschaften, Textbausteine und des Dokuments vom Kunden Medienmitteilung und Gegendarstellung. Noch vor dem Mittag ging die Medienmitteilung raus und kurz später waren die Sonntagsmedien informiert, dass SBX zum Thema Wesentliches beizutragen habe, falls sie einen Bericht planten.

Die Krise konnte schnell eingedämmt und die Forderungen als kontraproduktiv für die - eigentlich gemeinsame - Sache entlarvt werden. Die folgenden Berichte waren differenziert, SBX konnte sich gegenüber den Medien als wichtiger Player auf dem Thema positionieren und verfügt heute über wesentlich bessere Medienkontakte als vorher. Vor allem aber fragen die Medien nun von sich aus an, was eines der strategischen Ziele des Campaigning-Konzepts war. Die Krise konnte als Chance genutzt werden, so dass SBX heute seinen Zielen näher ist als vorher.

Für 4C business campaigning GmbH war der Kunde damit aber keinesfalls weg. Zur Philosophie von The Reputation Rescue Company AG gehört es, bei einer Krise so schnell wie möglich einzuspringen, sich dann aber auch so schnell wie möglich zurückzuziehen und das Alltagsgeschäft oder die langfristige Krisenbewältigung wieder zurück an die Unternehmenskommunikation oder Hausagentur zu übergeben. Wir sehen uns wirklich nur als Notfall-Backup-Personal-Ressource. Die Krise bei SBX schwelte noch eine Zeit lang weiter, aber nun übernahm 4C business campaigning GmbH wieder wichtige Aufgaben, wie z.B. Medienmitteilungen verfassen, eine Medienkonferenz organisieren, Lobbying bei wichtigen politischen Akteuren usw.

Wenn The Reputation Rescue Company AG für einen Kriseneinsatz angefragt wird, die noch kein Alltags-Abo gelöst haben, müssen diese ein Jahresabo lösen. Damit setzen wir Zeichen für unseren Ansatz, dass man Krisen nur dann wirklich effektiv managen kann, wenn man vorbereitet ist.

SBX war aufgrund des Campaigning-Konzepts vorbereitet, ohne das wir nie und nimmer so schnell hätten einspringen können. Wir hätten sonst zu viel Zeit mit Einarbeiten und dem Entwickeln der Kernbotschaften vergeudet. Also musste auch SBX ein Alltags-Abo kaufen. Unsere Gegenleistung ist, dass wir seitdem täglich Medien und Internet in Echtzeit beobachten und so schon ein paarmal Dinge entdeckten, auf die sofort reagiert werden musste, um nicht eine neue Krise entstehen zu lassen.

Der Kunde ist sehr zufrieden und 4C business campaigning GmbH dankbar für die sinnvolle Ergänzung, die es auch der Agentur für den Alltag leichter macht, ihren Job zu tun. Beide Agenturen arbeiten zur Zeit sehr eng zusammen und bereiten gemeinsam eine kommende Phase vor, in der es für SBX wieder kritisch werden wird. The Reputation Rescue Company AG wird dann das Monitoring machen und bei plötzlichen Ereignissen kurzfristig einspringen, bis 4C business campaigning GmbH wieder übernehmen kann. Logisch, dass beide Agenturen demnächst einen offiziellen Kooperationsvertrag unterzeichnen werden.

Übrigens: dies ist mein letzter Blogbeitrag als Geschäftsführer. Morgen beginnt die neue Geschäftsführerin. Danach bin ich “nur” noch Verwaltungsratspäsident und Mitglied im Emergency Pool, das heisst auf Abruf bereit, um als Backup für die Festangestellten zu dienen. Bei Versicherungen nennt man das “Rückversicherung”…

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