Reputation Rescue Blog

Kommunikations- und PR-Backup für den Krisenfall

Kachelmann - was ist die richtige Strategie?

Im Fall Kachelmann jagen sich die Artikel und Kommentare. Interessant, wie weit die Meinungen bezüglich seiner aktuellen Medienoffensive auseinandergehen. 20 Minuten zitiert einen als Krisenkommunikationsexperten bezeichneten (und uns unbekannten) Beat Krättli mit «Die Kommunikationsstrategie von Kachelmann ist bisher ausgezeichnet gewesen, behält er sie bei, könnte er sogar ins Fernsehen zurückkehren», während der Krisenblog die Meinung vertritt, Kachelmanns  «PR-Kampagne zeigt nicht die gewünschte Wirkung, im Gegenteil: Die Negativschlagzeilen häufen sich. Und das trotz seiner Medienoffensive? Nein, genau deswegen.» - Und wir? Wir stimmen dem Krisenblog bei. Im Interview, das auf 20 Minuten zu sehen ist, wirkt Kachelmann so siegesbewusst, dass es fast schon an Überheblichkeit grenzt. Das wirkt in einem solchen Fall eher kontraproduktiv.

Shortlinks:

20 Minuten: http://samu.li/8ZNAQp

Krisenblog: http://samu.li/cHvVs4

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Dieser Beitrag wurde am Dienstag, 03. August 2010 um 14:41 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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2 Kommentare »

  1. Vielen Dank! Nicht zu vergessen: Kachelmann spielt voll auf die Karte “unschuldig”. Selbst wenn er mit Beweis oder in dubio pro reo vor Gericht freigesprochen wird, ist es riskant, zum jetzigen Zeitpunkt hyperaktiv zu kommunizieren. Jeder Artikel, selbst wenn er vermeintlich positiv ist, bleibt in irgendeiner Form negativ behaftet und somit eine Reputationsbelastung für Kachelmann. Zu gross war die Vorverurteilung in den ersten Monaten.

    Kommentar: Roland Binz – 03. August 2010 @ 14:54

  2. Ob Herr Kachelmann schuldig oder unschuldig ist, dass hat ein deutsches Gericht zu entscheiden und nicht irgendwelche Kommunikationsexperten! Der Medienkrieg der um diesen Fall ausgebrochen nimmt mittlerweile schon groteske Züge an.

    Kommentar: Eric – 03. August 2010 @ 15:21

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