Reputation Rescue Blog

Kommunikations- und PR-Backup für den Krisenfall

RSS Feed

Kodex für professionelle Krisenkommunikation verabschiedet

Freitag, 25. März 2011 von Peter Metzinger

Die 2. Generalversammlung des Schweizer Verbandes für Krisenkommunikation (VKK) hat am Dienstag einen Kodex für Krisenkommunikation (pdf) verabschiedet. Dieser legt erstmals Qualitätsmassstäbe für die Beratungsarbeit fest und ist für die VKK-Mitglieder verpflichtend, wenn sie Kunden in Krisensituationen kommunikativ unterstützen. Er ist also auch für The Reputation Rescue Company AG verpflichtend. Leider konnte ich am Dienstag nicht dabei sein, freue mich aber sehr, dass folgende Passage entsprechend unserem Vorschlag aufgenommen wurde: “Wir orientieren uns am Grundsatz der offenen, transparenten und wahrhaftigen Kommunikation.” Dieser Formulierung gingen Diskussionen darüber voraus, dass es manchmal durchaus besser sein kann, nicht immer alles sofort zu kommunizieren, sondern den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, ohne dadurch etwas vertuschen oder die Unwahrheit erzählen zu wollen.

  • Share/Save/Bookmark

Kurs mit Peter Metzinger: Krisenmanagement - Organisation, Kommunikation und Bewältigung von Krisen

Donnerstag, 16. Dezember 2010 von Peter Metzinger

Kursinhalt

Wenn die Reputation eines Unternehmens Schaden nimmt,  zeigt sich das nicht selten im Aktienkurs und an der Verkaufsfront. Internet und soziale Medien erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem Vorfall eine Krise wird. Rechtzeitige Krisenprävention hilft Schaden vermeiden: Feuerlöscher und Rauchmelder installiert man, bevor es brennt! Wer vorbereitet ist, hat bessere Chancen und kann auch die Potentiale nutzen, die in jeder Krise stecken. Sie verantworten die organisatorische und kommunikatorische Bewältigung von Krisen Ihres Unternehmens? Sie möchten einer Krisensituation mit den richtigen Werkzeugen begegnen? Der strategische Krisenplan soll gut vorbereitet sein? Dieser media workshop vermittelt Ihnen die notwendige Sicherheit.

Themenschwerpunkte

  • Arten und Früherkennung von Krisen
  • Verlauf und Dynamik von Krisen
  • Arbeitsweise von Journalisten und Medien in Krisensituationen
  • Aufbau eines nationalen oder internationalen Krisenmanagements
  • Media-Relations während der Krise
  • Social Media: eine neue Qualität in der Kommunikation
  • Erarbeitung von Krisenmanagement- und -kommunikationskonzepten

Bonus: Jeder Teilnehmer erhält ein Set von praxiserprobten Checklisten, die bei der Krisenprävention helfen.

(weiterlesen…)

  • Share/Save/Bookmark

Availability Bias: Warum wir so viele Risiken völlig falsch einschätzen

Dienstag, 16. November 2010 von Peter Metzinger

Von Peter Metzinger

Ich lese zur Zeit gerade “The Black Swan“. In dem Buch geht es um die Frage, warum wir Menschen immer wieder überrascht werden von Dingen, die wir fälschlicherweise für nicht möglich hielten; und wie man solchen Ereignissen, falls sie Gefahren darstellen, besser vorbeugen kann. (Ähnlich dem Truthahn, dessen Vertrauen in die Menschen, die ihn täglich füttern, von Tag zu Tag wächst, bis eines Tages Thanksgiving vor der Tür steht…)

Eine der Ursachen für Risiko-Fehleinschätzungen wurde heute ausführlich in der letzten Sonntagszeitung dargestellt. Zwar ist der Begriff “Availability Bias” etwas seltsam übersetzt, aber interessant ist er trotzdem, wenn man sich wirklich mit Krisenprävention beschäftigt und The Black Swan nicht gelesen hat. Im folgenden der Artikel in voller Länge:

(weiterlesen…)

  • Share/Save/Bookmark

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

Donnerstag, 10. September 2009 von Gaudenz Weber

Peter Metzinger, Co-Gründer & Verwaltungsratspräsident von The Reputation Rescue Company AG schreibt als Gastautor einen Beitrag zur Thematik der Offenheit und Glaubwürdigkeit im Lobbyismus auf dem Wandelhalle-Blog:

“Dieser oft fälschlich Wilhelm Busch oder auch Bert Brecht zugeschriebene Satz klingt sicher merkwürdig aus der Feder eines Co-Gründers einer Agentur mit dem Namen The Reputation Rescue Company. Dennoch lohnt es sich, die Frage zu beleuchten, ob es nicht auch Situationen gibt, in denen dieser Satz den besseren Weg, aus einer Auswahl weniger guter Wege, weisen kann.”

Den vollen Artikel gibt es hier

  • Share/Save/Bookmark

Informationsveranstaltung des Verbandes für Krisenkommunikation

Montag, 24. August 2009 von Gaudenz Weber

Am 20. August haben wir gemeinsam mit den anderen Vorständen die sehr interessanten Informationsveranstaltung des VKK in der Gnüsserei durchgeführt. Für mich persönlich waren insbesondere die Gespräche mit den Experten aus der praxisnahen Krisen- und Katastrophenbewältigung aufschlussreich. Denn gerade wenn es um Infrastruktur, Personen- und staatliche Sicherheit geht, scheint das Krisenmanagement besonders stark ausgebildet und schlagkräftig zu sein.

Erstaunlich also, dass viele Unternehmen es des Behörden nicht gleich tun und ihre Katastrophen- und Krisenvorkehrung sowohl technisch als auch kommunikativ oft sehr rudimentär sind. Dies gilt übrigens auch für das Unternehmen “Behörde” nach innen. Zwar wird insbesondere nach aussen im Bevölkerungsschutz und der Information einiges geleistet, die Sicherstellung der Staatsverwaltung und deren Kommunikation ist aber im Ernstfall fragwürdig.

Weitere Informationen zur Abendveranstaltung und zum Verband für Krisenkommunikation sind hier auf der Website zu finden.

  • Share/Save/Bookmark

Das Unerwartete erwarten

Freitag, 13. Februar 2009 von Gaudenz Weber

Prof. Theo Wehner, ETH-Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie, äussert sich in einem Interview in der NZZ vom 11.02.09 über die Kurzarbeit in Krisenzeiten:

“Auf die Agenda gehören flexiblere Arbeitszeitmodelle, mit denen sich solche Schwankungen besser ausgleichen liessen. Darauf kann sich der Arbeitnehmer eher einlassen als auf Kurzarbeit und Überstunden. Zudem muss das Management beginnen, sich von veralteten Planungsinstrumenten zu verabschieden. Es gilt heut nicht mehr, nur das Erwartete, sondern viel eher das Unerwartete zu managen.”

Diese Aussage gilt nicht nur für Arbeitszeitmodelle, sondern kann auch für weitere Managementbereiche, insbesondere die Unternehmens- kommunikation, als Imperativ gesetzt werden. 

Denn da man das Unerwartete nicht nur nicht erwartet, sondern meistens auch nicht kennt, geht es darum, jedes mögliche und unmögliche, unerwartete Unkenntnis zu managen, also den “Worst Case” - und schnell ist alles weniger schlimm als erwartet, da man nun das Unerwartete erwartet.

Hier geht’s zum Artikel

  • Share/Save/Bookmark




Blogroll

Seiten

Reputation Rescue Tags

Archiv

Meta

 

© Gaudenz Weber – Powered by WordPressThe Reputation Rescue Company AG